Befindlichkeiten

Zunächst: Ich habe Kopfschmerzen. Schon seit gestern. Das mag Außenstehende nicht interessieren, aber mich nervt es, wenngleich ich froh bin, dass es NUR Kopfschmerzen sind und keine Migräne. Die kenne ich auch. Beides tritt gehäuft bei Wetterwechseln, gerne bei Sturmwetterlagen, auf. Und so im Nachhinein bin ich der festen Überzeugung, dass die Lesebrille, die mir in der ersten Klasse verschrieben wurde und später auf unerfindliche Weise nicht mehr von Nöten war, auf genau diese Wetterempfindlichkeit zurück zu führen war. Das war die Zeit, in der man noch über Frauen mit Migräne lächelte. Ich auch. Ich hatte eine Kollegin, älter natürlich, die jeden Monat mindestens einen Tag lang wegen Migräne ausfiel. Später, sehr viel später, traf es mich dann selbst. Da lächelte ich nicht mehr.

Wetter also. Das wirkt auf den Kopf, die seelische Befindlichkeit, kann fröhlich, ärgerlich oder traurig machen.

Wetter wirkt auch auf die Pflanzen.

Die freie Natur, denke ich mir, hilft sich selbst bzw. muss damit zurecht kommen. Aber meine Balkonpflanzen machen mir Sorgen. Als der Sturm heute Vormittag das erste Mal draußen rumste, ging ich um zu schauen, wen von den Kleinen ich in Sicherheit bringen muss. Die frei stehenden Tomaten im Topf habe ich rein geholt. Die anderen im Frühbeet blieben unterm Deckel. Wenigstens gibt es keine Nachtfröste mehr. Den letzten waren die ersten Tomaten zum Opfer gefallen. Ich wusste nicht, wie das aussieht, wenn Tomaten erfrieren. Jetzt weiß ich es. Es hat was von Horrorfilmen. Plötzlich erscheint alles nurmehr in schwarz-grau. Die armen Dinger.

Ich stehe an der Balkontür und rauche. (Jaja, ich weiß: Ihpfui!) Ich schaue in den Himmel, der bei dieser Wetterlage spannend aussieht. Zumal, wenn man gerade (wieder) den Versuch des Wolkenmalens begonnen hat. Wolken sind, genau wie Wasser übrigens, in der Malerei mit die schwierigsten Dinge. Dieses Leichte-Weiche hinzubekommen mit solchem Werkzeug wie Pinseln ist schier unmöglich. Ich habe seit mir das klar wurde eine Menge Videos von Malern gesehen, die das tatsächlich können. Dass sie es tatsächlich mit Pinseln hinkriegen, lässt mich an meinen Fähigkeiten zweifeln. Aber da sind auch einige, die alle möglichen anderen Werkzeuge benutzen oder mit höchstem Fingereinsatz arbeiten. Und, ja, nass-in-nass erleichtert die Sache ungemein.

Während ich so sinniere, sehe ich Vögel: Tauben, Krähen, Amseln, die ja nun wahrlich allesamt sehr anders sind. Aber eines haben sie gemein: Sie stürzen sich mit wahrhafter Begeisterung in diese stürmischen Aufwinde,  wie spielende Kinder im Wasser. Am anmutigsten sind diese beiden Amseln, die in den stürmischen Luftfluten umeinander herum tänzeln, miteinander schnäbeln (natürlich tauschen sie nur Futter für die Jungen) und schließlich irgendwo unten (im Nest?) versinken.

Da ist immernoch der Kopfschmerz, aber auch irgendwie auch ein gutes Gefühl. Die Welt, selbst wenn sie stürmt, regnet und gar nicht strahlt, ist schön, interessant und immer wieder sehenswert.

Überall.

Julie und Julia

Zuerst einmal: Mein Läppi stellte sich tot. Was mich in höchste Alarmbereitschaft versetzte. Nicht nur, weil es von eben auf gleich passierte (gerade hatte ich noch geschaut und einen Kommentar begonnen und dann ging gar nichts mehr), sondern weil ich meinen Läppi mag. Ebenso wie ich die Ungewissheit nicht schätze, wo man, wenn denn die alte Liebe erlischt, einen neuen her kriegt. Die Läden sind ja zu und im Netz bestellen kann nur, wer einen Läppi hat.

Aber ich hatte nicht viel Zeit zum wehklagen, denn der Postmann klingelte. Ein Mal. (Was ich für Filmfreund betonen möchte.) Und er brachte mir ein Päckchen, das ich sofort als Buchsendung identifizierte. Eine solche stand noch aus, war aber gerade in den letzten Tagen als versandverzögert ausgewiesen worden. Aber Dinge ändern sich, so dachte ich.

Erst nach dem Öffnen wurde klar, dass es sich nicht um die erwartete Buchsendung handelte, sondern um eine ganz unerwartete.

Als nämlich Sohni letzthin hier war, sprachen wir – aus welchen Gründen auch immer – über das Kochen und unerfüllte Wünsche. Eigentlich aber über Julia Child, die vor 50 oder 60 Jahren als Diplomatengattin von den USA nach Frankreich gekommen war. Und sich so sehr fürs Kochen interessierte, dass sie dort eine Kochschule besuchte und alles von der Pike auf lernte. Schmerzhaft zuweilen, weil es nicht so einfach war, sich gegen all die Männer durchzusetzen, genüsslich, weil die französische Küche eben gut ist.

Sie tat sich mit anderen zusammen, um ein Kochbuch zu schreiben. Für die „amerikanische dienstbotenfreie Frau“. Es dauerte seine Zeit, ehe sie sich durchsetzte, aber ihr Buch ist inzwischen ein Klassiker, weil sie nicht nur Rezepte beschrieben hat, sondern Schritt-für-Schritt-Erklärungen für den totalen Tollpatsch lieferte.

Als solchen betrachte ich mich zuweilen auch. Zumindest was die höhere Küche angeht. Und ich träume schon lange von jemandem, der mir größere Koch-Zusammenhänge erklärt. Aber ich weigerte mich bislang, den horrenden Preis für ebendiesen Klassiker auszugeben.

Sohni hats getan und mich so glücklich gemacht wie selten. Nicht nur, weil ich eben nun im Besitz dieses großen Klassikers bin, sondern auch, weil das so vollkommen anlasslos geschah. Der Geburtstag ist vorbei; Weihnachten noch weit. Und übrigens ist Sohni nicht der reichste aller Menschen, die ich kenne.

Nach dem Anlesen des Buches sah ich noch einmal den Film an, der mich überhaupt hierauf gebracht hat. Eine junge Frau anfangs der 2000er schrieb einen Blog darüber, wie sie in einem Jahr die annähernd 600 Gerichte von Julia Child nachkochte (Die Geschichte soll wahr sein.). Sie war so begeistert dabei und steckte in das Projekt allerhand Zeit und Geld, nur um gegen Ende zu erfahren, dass ihr Idol (Child war zu dieser Zeit um die 90 Jahre alt) nicht viel von dieser Sache hielt.

An meiner Begeisterung für das Buch und die Möglichkeit, auf meine alten Tag noch Kocherkenntnisse zu erlangen, die ich bislang nicht hatte, ändert das nichts.

Der Tag, an dem ich …

… mein Klavier im Fernsehen sah.

War ein ziemlich trauriger, denn es hingen viele Erinnerungen daran.

Ich bin gegangen, damals, aus dem Osten, mit vier Koffern für vier Menschen. Was ziemlich wenig ist und gerade für diesen Winter reichte. Wahrscheinlich tat es nicht Not, die Klamotten für die Kinder überbordend mitzuschleppen, denn sie wuchsen ja unentwegt.

Dieses Klavier aber in seiner Einzigartigkeit, gesehen im Fernsehen (Perfektes Dinner?), schmerzte mich sehr.

Es war, als hätte man mir einen Teil meiner Vergangenheit aus den Rippen geschnitten.

Es war auch, als hätte ein jung-dynamischer-die-Vergangenheit-vergessen-habender-Super-Singel gar überhaupt nix verstanden.

Ich will mein Klavier zurück, du dämliches, unmusikalisches Arschloch!

Let´s Talk About Sex

In meiner Kindheit gab es jede Menge Dinge, über die MAN nicht sprach. Neben manch anderem gehörte Sex dazu. Weil … über so etwas spricht man nicht.

Das hatte – wenigstens in unserer Familie – nichts mit Religiosität zu tun, sondern damit, dass unsere Eltern eben nicht die richtigen Worte dafür gelernt hatten. Die Worte, die sie kannten (und ich bezweifle, dass meine Mutter auf der höheren-Töchter-Schule auch nur einen Hauch solchen Vokabulars aufgenommen hat) waren schmutzig, vulgär, obszön.

Was die spätere Generation daraus machte, war auch nicht besser, denn nun wechselte dieser Schmutzkrams in steril medizinisches Wortzeugs, das einem (mir!) auch heute noch so vorkommt wie verklemmte Mediziner, die die Sachen nun einmal benennen müssen.

So oder so: Die Meisten sprachen nicht darüber, obwohl es die Allermeisten taten. Warum auch nicht? Nur so entsteht Leben. Und dass die Sache nebenher auch Spaß macht, hat sich zwar herumgesprochen, aber irgendwie, scheint mir, fehlt uns – auch heute – nicht nur die richtige verbale Ausstattung, sondern auch – weil wir in einer visuellen Welt leben – die richtige Methode der bildlichen Darstellung.

Oder bilde ich mir das nur ein?

Sex, so habe ich angesichts vieler Filme, die kein Problem damit haben, diesen inzwischen im Film darzustellen, festgestellt, scheint eine ziemliche kopflose Geschichte zu sein. Was die Beteiligten davon freispricht, an irgend etwas Schuld zu sein.

Da schauen sich zwei in die Augen, küssen sich vielleicht, wollten gerade eben auseinander gehen. Und plötzlich … fallen sie wie die Tiere übereinander her. ER (es ist immer er, der aktiv wird) setzt sie auf einen Tisch, schiebt ihr den Rock hoch (zum Glück tragen die Damen in solchen Situationen immer Rock oder Kleid) oder knallt sie an eine Wand, wo er selbiges tut oder auf ein (ganz zufällig bereit stehendes Bett) (da kann sie dann auch schon mal eine Hose tragen) und … Naja, den Rest kennen wir.

Wobei ich ja nicht wirklich etwas gegen die Sache als solche habe. Dinge passieren.

Gleichwohl und angesichts der Häufigkeit dieser Art Filmsequenzen frage ich mich, wird dem ansonsten als vernunftbegabt gepriesenen Menschen nicht zugetraut, dass er die Entscheidung zum Sex anders als kopflos trifft?

Womit ja unterstellt würde, dass der Mensch mit seinem Sex einen Rückfall in tierisches Gehabe erleidet und deshalb womöglich nicht für die Folgen verantwortlich ist. Was denn kann man schon gegen seinen Instinkt tun?

Ich jedenfalls, obschon der Eindruck entsteht, ALLE täten es heute auf eben genau diese Art und Weise, kann mich nicht erinnern, dass irgendwann einer so auf mich herabgestürzt wäre (da hätte es aber was gesetzt!) oder ich irgendeinen Mann so angefallen hätte. Schon gar nicht, wenn man sich eben erst begegnet wäre. Vielleicht, nun gut, wäre nach einiger Zeit des sich-sehr-gut-Kennens das Eine oder Andere möglich gewesen. Aber doch nicht als Eröffnung!

So viel ist mal klar: An der Verklemmtheit meiner Generation, die nach den 68ern ganz selbstverständlich mit Pille und Co, aufwuchsen, kann es nicht liegen. Aber woran dann?

Die Angst vor schwarzen Menschen in Bewegung und Schmerzen

Wissen Sie, was Puddings sind?

Nein, nein, nicht lachen oder gar mit den Augen rollen. Ich rede nicht vom Essen.

Puddings sind die kleinen Geschichten in der Zeitung. Manchmal nur irgendwas um die 400 Wörter. Nicht besonders wichtig, wenn es um den journalistisch-informativen Charakter geht. Durchaus jedoch tiefsinnig. Gute Puddingschreiber sind potentielle Romanschreiber, auch wenn sie sich der kleinen Form bedienen und letztlich in der Zeitung nur als Lückenfüller oder Nachtischlieferant auftreten. Sie können ein Kaffeetrinken beschreiben, ohne dass es so langweilig ist wie eben dieses Kaffeetrinken wohl wahrscheinlich war. Und sie können einem das Herz damit anrühren.

Puddingschreiber gibt es im deutschen Sprachraum sicherlich einige, aber es gibt sie nicht als anerkannte Berufsform. Manch einer von ihnen mag sich im Feuilleton-Teil einen Platz behauptet haben; Feuilletons schreibt er jedoch nicht. Die wollen intellektuell und geistreich, nicht aber zwingend herzwärmend sein.

Das erste Mal hörte ich von Puddings in einem Roman*, in dem ich vorhin erst noch einmal nachlas. Ich wollte die dortige Erklärung sehen, wurde aber nicht fündig, weil der Autor wohl meinte, die Sache erkläre sich von selbst. Dieses Buch habe ich in jüngeren Jahren wohl mehr als ein Dutzend mal gelesen. Immer wieder fand ich neue, für mich in eben diesem Lebensabschnitt wichtige, Erkenntnisse. Es zu lesen wärmte mich in allen Altersphasen an. Und es tröstete mich, war da doch von der neuen Evolutionsphase des Menschen die Rede. Vom Menschen als besseres Geschöpf. Und es zeigte ein paar von diesen evolutionären Erstlingen. Dabei hatte es weder Religiöses, noch Esoterisches an sich. Bestenfalls trug es eine Hoffnung in sich.

Aber das war die des Schreibers, die ich zwar nicht so, aber ähnlich, auch in seinen anderen Büchern gefunden hatte.

Immer ging es ihm um den besseren Menschen, der meist nichts mit Religion am Hut hat, sondern einfach nur ein Gespür dafür, was gut und richtig ist in diesem Leben.

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Puddings, so scheint es, gibt es nur im englischen Sprachraum, vielleicht überhaupt nur in Amerika. Ein Land, das außer dem hausgemachten nie einen Krieg auf seinem Boden erlebt und doch so viel Elend gesehen hat. Und deshalb vielleicht viel Trost braucht.

Erzählgewaltige Romanschreiber, große Dichter, Pulitzerpreise und Buchstabierwettbewerbe haben dort einen ganz anderen Stellenwert als hier. Hätte Goethe in den USA gelebt, hätte es nie einen Film mit „Fuck you …“ gegeben.

Auch wenn es inzwischen dort wie hier eine zunehmende Anzahl von Analphabeten gibt, wird diese Kultur gepflegt.

Wie ich heute feststellen konnte. „The New Yorker“ scheint eine Ansammlung solcher Geschichten zu sein. Wenige sind von weltgeschichtlicher Relevanz, dafür erzählen viele von Menschen, ihren Erlebnissen, Zielen, Gedanken und Eindrücken.

Und das Beste: „The New Yorker“ gibt es jetzt auch filmisch aufbereitet als Serie.

Heute sah ich einen Bericht von Edwidge Danticat . Die eine Bilderausstellung in New Jersey besuchte. Und ihre Betrachtungen hierzu anstellt. Eine Betrachtung über schwarze Menschen in Bewegung und Schmerzen.

Ein schwarzer Körper in Bewegung sei nie ohne Bedeutung, sagt sie, und würde meistens als eine Bedrohung angesehen.

Sie spricht von der Wanderung der Schwarzen im letzten Jahrhundert aus dem Süden in den Norden.

Und sie spricht über aktuelle Fälle der Rassenverfolgung in ihrem Land, das nie aufgehört hat, diese Bewegung als Bedrohung anzusehen.

http://video.newyorker.com/watch/a-short-clip-from-black-bodies-in-motion-and-in-pain

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Obwohl Danticat nicht anklagt, vielmehr bei der Betrachtung von Bildern eine Bestandaufnahme vornimmt, komme ich nicht umhin, mehr als nur Betrachter ihrer Betrachtungen zu sein.

Wann, frage ich, wird der Mensch dieser neuen Evolutionsstufe wohl geboren sein in mehr als nur Einzelexemplaren?

* „Der achte Schöpfungstag“ Thornton Wilder

(Der Text ist aus 2017. Angesichts des heute erneut gesehenen New Yorker fühlt er sich für mich aber aktuell wie damals an.)

Vor Rehen wird gewarnt

Vicki Baum, der ich diesen Titel geklaut habe, berichtet in ihrem Buch von einer scheinbaren zarten, hingebungsvollen und zerbrechlichen Frau, die in Wahrheit Haare auf den Zähnen hat und ihre Ziele unerbittlich verfolgt.

Eine von denen, die ihre Zerbrechlichkeit gerne Jedermann vorführen, so dass sich alle Welt bemüßigt fühlt, ihnen zu Hilfe zu eilen, obschon sie das nicht wirklich nötig haben. Aber es macht das Leben unendlich leichter.

Ich selbst bin ja keine von diesem Kaliber. Groß geworden mit Mutters Maxime „Wie´s drinnen aussieht, geht keinen was an.“ (was sowohl familiäres Durcheinander, als auch die privatimen Befindlichkeiten anging), biss ich zeitlebens die Zähne zusammen. Die Anderen, so erklärte mir Mutter, können einem sowieso nur sehr selten helfen, werden aber bis in alle Ewigkeit im Hinterkopf behalten, dass und warum man sich dermaleinst schlecht fühlte. Das geht, sagte sie, so weit, dass dann, wenn man selbst die Dinge schon irgendwie geklärt (sich z.B. mit dem Partner versöhnt) hat, die Anderen ihn noch immer als einen Lumpenkerl ansehen, was man ja nicht möchte, wenn man sich wieder gut versteht.

Naja, vielleicht hat sie´s gar nicht so sehr im Detail erklärt. Aber irgendwann, als ich verstand, dass das so ist, habe ich auch verstanden, warum das so ist.

Erstaunlich fand ich (und finde es immer noch), wie positiv die Umgebung oft auf diese schwächlichen (und berechnenden) Luschen anspringt. Ich nennen sie Prinzessinnen und Prinzen, denn das gibt es beileibe nicht nur in weiblich. Auch Männer können sich so aufführen, als hätten sie ein verdammtes Anrecht darauf, von Jedermann Zuspruch und Hilfe zu kriegen.

Gelegentlich drängt sich mir der Eindruck auf, dass gerade diese Sorte Mensch deswegen so gut durchs Leben kommt, weil der Mensch an sich ein soziales Wesen ist und gerne hilft. Was ja nur dann etwas Schlechtes ist, wenn Menschen Hilfeleistungen in Anspruch nehmen, derer sie nicht wirklich bedürfen, die sie vielmehr nur deswegen einfordern, weil es das Leben ungleich einfacher macht und weil sie ihre (nicht immer hehren) Ziele auf diese Weise leichter oder eben überhaupt erreichen. Wobei mir diese eine Kollegin einfällt, die ihre gelegentlich unbilligen Wünsche gerne mit auf Befehl fließenden Tränen untersetzt. Wer kann schon widerstehen oder etwas ablehnen, das mit solch enormer emotionaler Beteiligung vorgebracht wird?

In diesem Zusammenhang fallen mir auch die vielen Leute ein, die sich erst dann ganz besonders um andere bemühen, wenn sie von denen so ganz wirklich schlecht behandelt werden. Warum reagieren Menschen so? Ich meine, wer mies zu mir ist, sollte mir doch beizeiten am Hintersten vorbei gehen! Warum renne ich gerade dem hinterher?

Und doch scheint es so zu sein, dass Menschen sich um Menschen bemühen, von denen sie schlecht behandelt werden. Immer wieder. Weil …? Ich bewiesen haben will, dass auch der oder die mich mögen kann? Ich vor Niemandem schlecht dastehen will? Weil …? Nein, wirklich, ich verstehe das nicht.

Und doch schient es so zu sein, was man leicht selbst austesten kann.

Neulich z.B. telefonierte ich mit einer Bekannten (keine Freundin!), die stets immer ich anrufe (sie ruft mich nie an). Wir telefonierten lange und mein ohnehin schwächelnder Akku gab schließlich den Geist auf. Ok, ich hätte sie anmailen und den plötzlichen Gesprächsabbruch erklären können. Aber ich fand, es sei ohnehin alles gesagt gewesen und ließ es sein.

Drei Tage später rief sie mich an. Unter einem schwachen Vorwand. Aber sie rief mich zum ersten Mal(!) selbst an.

Es kann doch nicht wirklich so sein, dass Menschen sich mehr Mühe geben, wenn man sie schlecht behandelt. Warum tun sie das? Und warum setzen sich die, die andere schlecht behandeln, im Leben so viel leichter durch?

Ich selbst, obschon mir diese Erkenntnis schon lange klar ist, habe nicht die mindeste Lust auf derlei Spielchen. Ich bitte um Hilfe, wenn ich sie ganz wirklich und notwendig brauche. Aber auch nur dann. Denn ich finde es total gut, weitestgehend allein zurecht zu kommen. Und nie und nimmer fiele es mir auch nur im Traum ein, Tränen zu vergießen, die nicht echt sind oder Schwäche vorzuspielen, weil es das Leben leichter macht. Was ich selbst tun kann, tue ich gerne und stolz darauf, dass ich es kann.

Und mit zunehmendem Alter meide ich Prinzen und Prinzessinnen wie die Pest. Sie sind, so sehr es sich auch anfänglich danach anfühlen mag, nicht gut fürs Karma.

Diskussionen

Es fing an damit, dass mich mein Sohn auf dieses Rettungssanitäter-Video aufmerksam machte, das dieser Tage – von mir vollkommen unbemerkt – durch die Medien gegangen sei. Ein Rettungssanitäter habe auf wen eingeschlagen und das sei gefilmt worden. Ich wollte das anschauen und mir eine Meinung bilden, fand aber stattdessen eine Unzahl von Berichten, in denen Rettungssanitäter angegriffen worden waren.

Das wusste ich vorher schon, auch wenn mir die Häufung solcher Geschehnisse bis dahin nicht derart bewusst gewesen war.

Später schaute ich durch diverse Blogs und fand die Geschichte der weißen niederländischen Booker-Preisträgerin, die das Gedicht von Amanda Gorman (wir erinnern uns: Amtseinführung Biden) ins Holländische übertragen sollte. Dichterin und Übersetzerin hatten sich gefreut. Bis eine schwarze Journalistin die Kritik äußerte, das Gedicht solle doch von einer schwarzen Dichterin übersetzt werden, weil diese zweifellos „Gormans Botschaft mächtiger“ machen könnte.*

Bei der Frage, ob nur Schwarze für Schwarze sprechen, schreiben, übersetzen dürfen, fiel mir zwangsläufig die Autorin des im letzten Jahr erschienen Buches „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ ein. Eine Innenansicht, natürlich, aber die Autorin muss sich die Kritik der Kommentatoren gefallen lassen, die einerseits konstatieren, dass Rassismus häufig zu dünnhäutig wahrgenommen wird (Die Frage, woher jemand kommt, wird auch anderen gestellt, die sich durch Aussehen oder Sprache von den Einheimischen unterscheiden.) und dass Rassismus im Buch nicht selten mit Frauendiskriminierung verwechselt wird, die ebenso auch weißen Frauen widerfährt. Was die Sache zwar nicht besser macht, aber eben kein Rassismus ist.**

Zu guter Letzt fiel mir der „Tatort“ ein, den ich mir gestern aus der Mediathek gezogen hatte. Eine Polizistin „traut sich“ in einer ziemlich bedrohlichen Situation, einen Verdächtigen festzunehmen. Nicht sehr sanft, jedoch angemessen, da ihm anders nicht beizukommen war. Das hiervon gefilmte Video geht (wie so oft: ohne Kontext) viral und die Hälfte der Betrachter ist empört über den Rassismus, die andere fühlt sich in ihren schon vorhandenen Vorurteilen bestärkt. Irgendwie ist jeder der Beteiligten Opfer, denn jeder – auch jene, die persönlich dabei waren – sieht die Geschehnisse nur aus seiner eigenen Erfahrungs- und Interpretationswelt. Und niemand macht sich die Mühe, dahinter zu schauen bzw. macht sich klar, dass die Dinge, die wir sehen, immer auch eine Vorgeschichte haben, die auf keinem Video abgebildet ist.***

Worum geht es bei all dem eigentlich? Wie gehört all das zusammen?

Lasst uns über Respekt reden, der nie, aber auch nie eine Einbahnstraße sein kann.

Wenn „Maurizio“ aus Verärgerung darüber, dass er sein Auto wegen des in zweiter Reihe geparkten Rettungswagens nicht herausfahren kann, den Sanitäter angeht, der gerade dabei ist, ein Kleinkind mit Herzstillstand zu retten, dann ist das in doppelter Hinsicht respektlos. Denn Maurizio stellt seine eigenen, im Moment weniger wichtigen, Interessen über die eines beinahe sterbenden Kindes und des Mannes, der das Kind gerade zu retten bemüht ist.

Wenn im „Tatort“ die Polizistin abends vor ihrer Haustür von drei maskierten Männern überwältigt wird und die Aktivistin dazu lakonisch äußert: „Wer Wind säht, wird Sturm ernten.“, dann ist das respektlos.

Wenn einer weißen Autorin per sé die Fähigkeit abgesprochen wird, das Gedicht einer Schwarzen zu übersetzen, dann ist das respektlos und umgekehrter Rassismus. (Wenn wirklich nur Schwarze können, was Schwarze können, brauchen wir dann nicht zwei Welten? Oder ist es nicht gerade das, was wir im Kampf gegen Rassismus bekämpfen wollen? Warum dürfen Schwarze sich selbst abgrenzen; passiert ihnen das aber von Weißen, ist es Rassismus?)

Es geht, damit das klar ist, auch, aber nicht nur um Herkunft oder Aussehen. Das Ganze findet auch inmitten der weißen Gesellschaft statt.

Wenn Junge sich gescheiter fühlen als Alte, weil die eben in einer anderen Welt groß geworden sind als sie selbst. Haben die nicht genau auf dieses Leben hin gearbeitet, dass die Jungen nun haben?

Wenn Akademiker ihre Gedankenwelt bedeutsamer finden als die jener, die ihnen ihr Brot backen oder ihre Autos bauen.

Es scheint, als wäre es modern geworden, das eigene Sein über das von anderen zu stellen. Und das ist respektlos.

Ich frage mich nur: Kann eine Gesellschaft ohne gegenseitigen Respekt noch langen Bestand haben?

*https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/debatte-um-die-uebersetzung-der-amerikanischen-dichterin-amanda-gorman-17228967.html?GEPC=s3

**https://www.audible.de/search?keywords=Was+wei%C3%9Fe+Menschen+nicht+%C3%BCber+Rassismus+h%C3%B6ren+wollen+aber+wissen+sollten&ref=a_hp_t1_header_search

***https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/heile-welt-100.html

Dämlicher Kanak!

Mir doch egal, ob „man“ das sagt. Ob es sich gehört und korrekt ist. (Auch wenn, wie ich eben nachlas, es nicht immer eine Beschimpfung war, sondern Respekt zollte. ICH meine es gerade eben ganz genauso wie es die Mehrzahl der Leute versteht.)

Nicht etwa, weil ich rassistisch bin. Für mich kann jeder sein, wie oder was er will oder muss. Aber ich erwarte, dass Menschen in meiner Umgebung sich an ganz gewöhnliche Spielregeln halten und nicht deswegen, weil sie von woanders kommen, besondere Rechte einfordern. Wenn sie besondere Rechte haben wollen, also solche, die bei ihnen daheim üblich sind, dann sollen sie nicht den Wunsch haben, hier leben zu wollen, wo andere Rechte für jeden ihre Gültigkeit haben.

Wenn sie bei uns leben und die hiesigen Ansprüche haben wollen, sollen sie nicht denken, das ginge im Zusammenhang mit ihrer Lebensweise. Die, wenn sie funktioniert hätte, ja dazu geführt haben würde, dass sie eben nicht von daheim weg wollten.

Ist mir egal, ob das jetzt irgendwie „rechts“ klingt. Weil ich es so nicht meine. Ich meine es deswegen nicht so, weil ich von klein auf gelernt habe, dass Menschen auf andere Menschen Rücksicht nehmen. Und wer das nicht will oder kann, passt nicht in diese Gesellschaft, die ein gutes Stück weit auf eben dieser Rücksichtnahme und Solidarität fußt.

Sich da hinzustellen und zu sagen: „Also bitte, ihr seid so Scheiße, weil ihr meine Eigenarten nicht als gegeben hinnehmt!“, ist auch eine Art von Faschismus. Da wir ja heute so großzügig mit derlei Begrifflichkeiten sind. Nämlich der Faschismus derer, die ihre Andersartigkeit in Kombination mit einer gewollten Rücksichtslosigkeit als ANSPRUCH wahrnehmen. Den Anspruch derer, die hinzu gekommen sind und sich gegen vermeintliche Nazis gewaltsam aufstellen.

Dass das alles nicht freundlich klingt, mag sein. Aber ich habe äußerste Unlust, mich in meinem Land, das ja bislang irgendwie ganz gut funktionierte, aufstellen zu müssen gegen jene, die noch viel mehr Unlust haben, sich einzufügen in eine Gesellschaft, deren Vorteile in Anspruch zu nehmen sie sich nicht zu gut sind.

Der Tag, an dem meine Bank …

…es versuchte, aber nicht wirklich erfolgreich damit war.

Ich gebe zu, dass ich ein Kurz-vor-knapp-Rechnungsbezahler bin. Was ja nicht verwerflich ist. Aber dann darf halt nix dazwischen kommen, was diesmal der Fall war.

Dank Corona ist es ja oft nicht möglich, Überweisungen direkt zum Schalter zu bringen, weshalb ich mein Formular in den Briefkasten warf und – wie mir einfiel – nicht zum ersten Mal ein paar Tage später die Mitteilung bekam, irgend etwas sei da nicht richtig gewesen. Beim letzten Mal war ich noch selbstkritisch und gestand mir zu, dass da eine Zahl nicht so ganz und total korrekt geschrieben gewesen ist. Weswegen ich die Kritik schluckte und den Beleg noch einmal in Superschönschrift ausfüllte.

Dieses Mal aber reagierte ich nicht nur säuerlich, sondern suchte auch vergeblich den Fehler. Besonders, als mir mein Kontoauszug mitteilte, dass dieser vergebliche Versuch mich 2,75 Euro kostet. Kein Fehler und trotzdem 5,50 DM? (Is so! Ich hab die Umrechnungsmaschine noch im Kopf.) Ich erinnerte mich, das anlässlich des letzten Fehlversuches meine Lieblingsbänkerin gesagt hatte, die Überweisungen würden nurmehr von Maschinen ausgeführt. Was man heutzutage wohl so hinnehmen muss.

Und ich erlebte heute angesichts meiner persönlichen Vorsprache, dass zwei Bänkerinnen minutenlang vergeblich den Fehler suchten bis die Eine darauf kam, dass es an dieser einen nicht ganz korrekt aussehenden „1“ liegen könne. Worauf hin ich feststellte, dass ich, wenn Überweisungen nur noch bei total korrekter Schrift gehen, einen Zuschuss für einen Schönschreibkurs von meiner Bank benötige und mich überdies frage, wie Alte und Behinderte mit nicht so ganz sicherer Schrift überhaupt noch Überweisungen aufgeben können. Ich fragte, ob da wirklich kein Mensch mehr drauf schaut, wenn die Maschinen es nicht lesen können. Und, nein, dem sei nicht so, teilte mir die Bänkerin mit, die mich auf meine Frage, wie es denn nun weiter gehe, denn auch nach Minuten der Suche hatten sie nicht gefunden, weshalb die Maschine meine Überweisung auszuführen nicht imstande gewesen ist, auf ihre noch nicht ganz abgeschlossene Suche und einen späteren Anruf verwies.

Den ich, dem Herrgott sei`s getrommelt und gepfiffen, tatsächlich auch heute noch erhielt.

Man verstünde nicht, was der Computer da gelesen und verworfen habe. (Er habe einen rechten Scheißendreck gemacht.) Und natürlich erhielte ich meine zweifünfundsiebzig wieder. Und es täte ihnen leid, auch dass man das Protokoll des Beschwerdemanagements vernachlässigt und mir nicht gleich die entsprechenden Formulare mitgegeben hätte.

Mea Culpa, mea culpa usf.

In Wahrheit, denke ich, ist das ein Versuch auszuprobieren, was alles zu tun möglich ist. Lassen die Leute es sich gefallen, ok, dann zahlen sie halt und man hat eine neue Geldquelle erschlossen. Jene, die sich aufregen, werden kein Teil des Systems.

ABER … MAN KANN ES JA VERSUCHEN.

Beim ersten Mal …

… da tuts noch weh. Da gabs mal so ein blödes Lied aus Mutters Urzeiten.

Da hab ich mir erst Jahrzehnte später Gedanken drüber gemacht und war erstaunt, dass solche Schweinigeleien zu Mutters Zeiten (nächstes Jahr wäre sie Hundert geworden) schon möglich zu singen waren. Aber man unterschätze die Altvorderen nicht.

Und sowieso hat das nichts mit dem zu tun, was mir gerade durch den Kopf geht. Fiel mir bloß zum Thema ein.

Beim ersten Mal, wollte ich sagen, kapiert man ja oft so vieles nicht. Man (frau auch) muss sich oft Zeit nehmen, die Dinge zu verstehe und zu verinnerlichen.

So ging es mir (und natürlich nicht zum ersten Mal) gerade eben. Weil dieser Achmed, Mohammad oder wie auch immer mir mein Netflix-Profil ja zerschossen hatte und ich noch einmal von vorn anfangen musste. Entweder ist Netflix nicht blöd oder aber ich bin ziemlich einfach gestrickt, denn nach den ersten ausgesuchten Sachen bot mir Netflix andere an, die ich (das wusste N. wegen des verlorenen Profils ja nicht) schon einmal gesehen hatte und die mir wirklich gefielen. Wobei das Eine ja das Andere nicht ausschließt resp. das Eine das Andere bedingt, weil … hätte mir das Krams nicht gefallen, hätte ich es ja nicht angesehen.

So oder so kam mir dabei wieder „Sense8“ in die Finger, das ich nicht nur überhaupt, sondern gut in Erinnerung hatte. Und mir gerne noch einmal ansah. Nicht zuletzt, weil die Macher jene gewesen waren, die dermaleinst für MATRIX verantwortlich waren.

Wir vergessen schnell, dass Filmemacher auch ein eigenes, zuweilen nicht unkompliziertes, Leben haben. Und nehmen sie nur wahr als die Schöpfer von irgendetwas, das uns beeindruckte oder eben nicht.

Die Wachowskis, einstmals Brüder, sind inzwischen Schwestern, weil sie beide ihre weibliche Seite entdeckt und in die Welt gebracht haben. Mit Jahren zeitlichem Abstand. Lana (* 1965) trat damit forscher auf und keiner, der sie heute sieht, wird einen Gedanken daran verschwenden, dass sie etwas Anderes als eine Frau sein könnte. Lilly (*1967) muss noch ein wenig üben und an ihrer Geschlechteranpassung arbeiten. Aber – wer weiß? – vielleicht wird sie dermaleinst genauso auferstehen wie ihre Schwester. Es ist ein Prozess.

Was das mit „Sense8“ zu tun hat?

„Sense8“ ist eine mystische, scifi-mäßige und auch visionäre Geschichte über das, was Menschen einmal sein können. Wenn sie Verbindungen zueinander haben, die über das heute bekannte Maß hinaus gehen.

Welche Stärken sie dabei entwickeln können, aber auch welche Schwächen ihnen das womöglich beschert.

„Sense8“ ist damit auch und ganz besonders eine Serien über die Liebe. Liebe in all ihren Variationen. Hetero, schwul, lesbisch, polyamorös. Und auch darüber, welche Folgen Abweichungen vom heterosexuellen „Normalmaß“ im Alltag und für die berufliche Karriere haben können.

Beim ersten Anschauen war mir das gar nicht aufgefallen, gebe ich zu.

Da hatte ich nur die spannende Story verfolgt und die z.T. sehr offenherzigen Liebesszenen als Teil der sehr spannenden Handlung aufgenommen.

Nicht einmal den Umstand, dass Netflix das Projekt mit Gewalt ausbremste, erkannte ich als das, was es war: Ein Zugeständnis an prüde, nicht-heterosexuell abgeneigten Zusehern, die sich wohl „verletzt“ gefühlt haben mochten.

Die Wachowskis haben eine Fangemeinde, die den Abbruch der Serie hochgradig bedauerten, so dass jene in einem Finalfilm ihre Geschichte zu Ende bringen konnten.

Inzwischen sind sie nicht zerstritten, aber auf verschiedenen Wegen. Lana, in sich gefestigter, denkt über MATRIX4 nach. Lilly arbeitet noch ihre Metamorphose auf. Das Studio, in dem sie ihre großen Filme machten, wird/ wurde inzwischen für den Peanuts-Preis von 5 Millionen Dollar angeboten. (Keine Ahnung, ob es verkauft wurde und an wen.)

Die Darsteller im Projekt „Sense8“ schwärmen, obwohl im Jahr 5-6 danach, vermutlich noch immer davon. Die ganze Crew flog damals an die jeweiligen Drehorte in der ganzen Welt. Es war wie wie die Weltreise einer riesigen Familie. Und man merkte ihnen an, dass das eine enorme Verbindung zwischen ihnen schuf.

Ich aber frage mich, ob diese OUTINGS welcher Art auch immer tatsächlich imstande sein können, Karrieren von hochgradig begabten Menschen welchen Geschlechts, welcher Sexualität etc. auch immer zu blockieren, auszubremsen und zu beenden.